Umweltschutzorganisationen in Europa

Eine Umweltschutzorganisation geht gegen die Veränderungen in der Umwelt vor, die aus ihrer Sicht schädlich sind und die den Menschen früher oder später die Lebensgrundlange entziehen können. Die Umweltschutzorganisation setzt sich für nachhaltige Entwicklung und die Nutzung der vorhandenen Ressourcen ein. Die größten Umweltverbände in Deutschland sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU). International ist Greenpeace tätig.

Der NABU wendet sich aber nicht nur Zielen im Inland zu, sondern kümmert sich auch um die Belange des Naturschutzes im Ausland. So werden Flüsse und Wälder, aber auch Tiere und Pflanzen besonders beachtet sowie deren Lebensräume geschützt. Der BUND sieht sich in der Rolle des Beobachters und als jemand, der kritische Anmerkungen macht und die Leute so auf einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Natur hinweisen möchte. So geht es darum, wie die Belastungen durch Strahlen reduziert werden können, wie am besten mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen werden sollte und wie der Umwelt- und Naturschutz weiter vorangetrieben werden können. Dabei werden die Kampagnen sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer und internationaler Ebene durchgeführt.

Greenpeace taucht überall dort auf, wo die Umwelt und die Natur in Gefahr sind. Sie versuchen ihre Ziele durch Kampagnen. Forschung und Lobbyismus zu erreichen und sind – zumindest teilweise – überaus erfolgreich damit. Greenpeace wurde zwar in den USA gegründet, hat seinen Hauptsitz heute aber in Amsterdam. Ein „Ableger“ von Greenpeace ist die Organisation Robin Wood, die sich vor allem den Themen des Waldsterbens und des Schadens, den der saure Regen anrichten kann, widmet. Auch Energie und Verkehr, Tropenwälder und der Wald allgemein zählen zu den Hauptgebieten, denen sich die Organisation widmet.

Darüber hinaus gibt es weitere Umweltorganisationen, die nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt agieren. Die Aktivisten wenden auch Methoden des Zivilen Ungehorsams an und riskieren so für ihre Überzeugung Geldstrafen oder gar Gefängnis.