Umweltschutz Studium

Das Studium Umweltschutz kann an Universitäten oder auch an Fachhochschulen realisiert werden. Auffallend ist, dass es in dem Fach vor allem um die Nähe zur Praxis ankommt, was bei weitem nicht bei allen Studiengängen behauptet werden kann. Fachhochschulen verlangen daher in der Regel vor Studienbeginn absolvierte Praktika. Obligatorisch stehen Praktika während des Studiums an. Die Regelstudienzeit für das Fach Umweltschutz beträgt sechs Semester bei Abschluss Bachelor. Das Diplom kann als Abschluss nicht mehr in Frage kommen, denn im Zuge der Bologna-Prozesse wurde dieser Abschluss abgeschafft. Die Studenten, die einst den Diplom-Studiengang begonnen haben, bekommen zwar auch noch das Diplom, ein Neueinstieg ist aber eben nicht mehr möglich. Aufbauend auf den Bachelor kann der Master abgelegt werden. Dieser kostet noch einmal vier Semester, das heißt, insgesamt ergibt sich eine Regelstudienzeit von zehn Semestern. Die Seminare und Vorlesungen im Fach Umweltschutz drehen sich um Abfall, Energie, Boden, Ökologie, Umwelttechnik, Umweltanalytik, Geologie und Wasser. Teilweise ist es auch möglich, den Umweltschutz als vertiefendes Fach während eines anderen Studiums zu wählen. Umgekehrt kann während des Studiums Umweltschutz auch beispielsweise die Abfallswirtschaft als Vertiefungsrichtung gewählt werden.

Im Grundstudium wird das wichtigste Basiswissen vermittelt, im Hauptstudium erfolgt dann die Vertiefung und die Wahl des Vertiefungsfachs. Die einzelnen Schwerpunkte, die dabei gewählt werden können, unterscheiden sich je nach Hochschule. Daher ist es wichtig, dass sich der angehende Student Gedanken darüber macht, in welche berufliche Richtung er denn möchte und welches Vertiefungsfach er dafür benötigt. Anhand der gebotenen Vertiefungsfächer kann eine Hochschule besser ausgewählt werden. Als wichtigste Voraussetzung für den Studenten ist sein Interesse am Umweltschutz, wenn er dieses Fach studieren möchte. Aber er sollte sich generell für Naturwissenschaften begeistern können und beispielsweise in Biologie, Chemie, Mathematik oder Physik keine allzu großen Probleme haben. Sie alle sind Bestandteile des Studiums. Kleinere Defizite können natürlich ausgeglichen werden, aber zu große Probleme können sich negativ auf das ganze Studium auswirken.

Als medizinisches Untersuchungsinstrument und „Spiegel“ wird das Spekulum bezeichnet. Es gibt dem untersuchenden Arzt die Möglichkeit, genauer zu untersuchen und somit eine differenziertere Diagnose zu stellen. Das bedeutet, durch das Spreizen der beiden Blätter des Spekulums werden auch Gewebestellen sichtbar, die ansonsten unter Hautfalten verborgen liegen würden. Eingesetzt wird das Spekulum zum Beispiel in der Nase, auch bei rektalen Untersuchungen kann es zum Einsatz kommen.