Naturschutz und Landschaftsschutz in Europa

Naturschutz umfasst alle Methoden und Untersuchungsmöglichkeiten, die der Erhaltung und der Regeneration der Natur dienen. Die Natur soll durch den Menschen nur in dem Maße beeinflusst werden, dass sie sich selbst regulieren kann. Die Nutzung der Natur soll also nachhaltig sein, denn sie ist die Lebensgrundlage für den Menschen. Der Landschaftsschutz gehört zur Landschaftsplanung und es geht dabei um den Naturschutz, die Nutzung der vorhandenen Ressourcen, den Schutz der Umwelt und die Erholungsvorsorge. Der Landschaftsschutz beinhaltet auch den Erhalt von Kulturgütern und er entwirft Konzepte für den so genannten sanften Tourismus, den Fremdenverkehr also, der mit der Natur im Einklang ist. Beim Landschaftsschutz steht also die Nutzung durch den Menschen im Vordergrund.

Um Natur und Landschaft effektiv zu schützen, werden in Europa zum Beispiel entsprechende Schutzgebiete ausgewiesen. Hier soll die Funktion der Gebiete gesichert werden und der Lebensraum für Tiere und Pflanzen erhalten bleiben. Dafür gibt es verschiedene Schutzkategorien. Die Zahl der Schutzflächen nimmt kontinuierlich zu, nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene. In EU-Europa sind es etwa 23 Prozent der Fläche, die inzwischen unter Schutz stehen, allein der Alpenraum besitzt 24 Prozent seiner Fläche als Schutzfläche. Die europäischen Naturschutzgebiete zu erwandern ist lehrreich, und schafft eine persönliche Beziehung zu den Landschaften. Letzteres ist einer der Punkte, wenn es um ausreichende Motivation zu Erhaltung der Natur geht. Vorraussetzung für solch ausgedehnte Wandertouren ist allerdings eine gute Kondition, die man bei einem Service wie Privat-Training gut durchchecken lassen und gegebenfalls verbessern sollte. So macht die Erkundung von Europas Naturschutzgebieten doppelt Freude.

In Europa gibt es das Netzwerk „Natura 2000“, welches unter Gemeinschaftsrecht steht. Es gibt dabei zwei Naturschutzrichtlinien, die beachtet werden müssen. Sie verpflichten die Staaten, die Gebiete, die naturschutzwürdig sind, an die Europäische Kommission zu melden. Sie werden dann in der „Nationalen Liste Natura 2000“ geführt. Das Gebiet gilt dann als Vorschlag und kann auf die gemeinschaftliche Liste aufgenommen werden. Die EU prüft den Fall dann und führt das Gebiet bei einem positiven Entscheid auf der „Site of Community Importance“. Dann gibt es noch die „Special Area of Conservation“, das sind besondere Schutzgebiete, die in europäischem Interesse liegen, und die „Special Protection Area“, die Schutzgebiete für die Vogelschutzrichtlinie.
Einteilungen für Schutzgebiete in Europa sind unter anderem:
-    Europarc
-    Europäisches Diplom für geschützte Gebiete
-    Gebiete der Mediterranean Landscape Charter
-    Europäisches Biogenetisches Reservat